vergebung!

bei vergebung müssen wir unterscheiden.

zwischen der zu vergebenden tat und dem täter!

damit vergebung gelingen kann, dürfen wir nichts mehr hinsichtlich der tat vom täter wollen – doch: wir müssen IHN wollen, den täter! es braucht den innigen wunsch, wieder gut mit dem täter sein zu wollen.

vergebung ist ein individuell verlaufender erfahrungs- und begegnungsprozess. vor dem akt der vergebung, vor dem verzeihen, meist, nicht immer, muß der täter, der tat wegen, etwas geben. in vorleistung geben, solange, bis wir nichts mehr vom täter wollen.

außer ihn, den menschen.

dann erst, gelingt stimmig das wort: „ich vergebe Dir!“

um unser gemeinsames miteinander Sein.

vergebung ist ein dialogischer prozeß.

ein geschehen in gegenseitiger achtung und demut.

… und oft entspringt, aufgrund der erfahrenen gegenseitigen achtung, erneut Liebe.

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